Auf den folgenden Stationen Ihres Hundes begleite ich Sie gerne mit meinen Trainings und Coaching
Der erste Schritt zu einem harmonischen Leben mit Ihrem Hund
Stellen Sie sich vor, wie Ihr Hund als Erwachsener sein soll. Er sollte freundlich, gelassen und ein verlässlicher Begleiter sein. Genau hier beginnt Ihre Reise, in dem Moment, in dem Ihr Welpe bei Ihnen einzieht.
Was heute süß erscheint, wie das Anspringen zur Begrüßung, wird morgen vielleicht zur Herausforderung. Ein Verhalten, das über Monate hinweg unbewusst belohnt wird, durch Aufmerksamkeit oder Streicheln, fühlt sich für Ihren Hund irgendwann völlig richtig an. Erst dann zu sagen „Das geht nicht!“ wäre unfair.
Deshalb gilt von Anfang an klare Regeln setzen, mit Liebe und Geduld. Das Wichtigste in den ersten Wochen ist nicht „Sitz“ oder „Platz“, sondern eine stabile Bindung und ein tiefes Vertrauensverhältnis. Gehorsam baut auf einer guten Beziehung auf und nicht umgekehrt.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass aus Ihrem Welpen ein glücklicher und gut erzogener Hund wird, der Sie ein Leben lang begleitet.
Grundgehorsam als Basis für ein harmonisches Miteinander
Ein Familienhund ist heute weit mehr als nur ein Haustier. Er ist Spielgefährte, Begleiter, Seelentröster und manchmal auch der Held des Alltags. Damit diese Rolle für alle Seiten stressfrei und harmonisch bleibt, braucht es vor allem eines, einen soliden Grundgehorsam.
Warum ist Grundgehorsam so wichtig?
In unserer modernen Welt muss ein Hund sich in vielen Situationen zurechtfinden, ob im Park voller Jogger, in der Stadt mit vorbeirauschenden Fahrrädern oder bei einem gemütlichen Nachmittag mit Freunden. Hier hilft ein verlässlicher Grundgehorsam, der Ihrem Hund Orientierung bietet und für Sicherheit sorgt.
Doch Gehorsam ist kein Selbstzweck. Er baut auf einer guten Bindung auf. Ein Hund, der sich sicher und verstanden fühlt, ist bereit, mit seinem Menschen zu kooperieren. Und ein Mensch, der klare, liebevolle Regeln setzt, schafft das Fundament für ein entspanntes Zusammenleben.
Was gehört zum Grundgehorsam?
- Kommandos wie Sitz, Platz und Bleib: Sie sind die Basis, um Ihren Hund in jeder Situation zu führen.
- Ein sicherer Rückruf: Damit Sie Ihren Hund jederzeit zu sich rufen können, ob im Garten oder auf einem Spaziergang.
- Leinenführigkeit: Denn Spaziergänge machen nur dann Spaß, wenn weder Sie noch Ihr Hund am anderen Ende der Leine zieht.
- Ruhe und Entspannug: Ein Familienhund sollte auch lernen, wann es Zeit ist, sich zurückzuziehen und zu entspannen.
Der Weg zu einem gut erzogenen Familienhund
Der Schlüssel zu einem zuverlässigen Grundgehorsam ist Geduld und eine klare, konsequente Kommunikation. Vermeiden Sie Druck oder Strafen. Ein Hund lernt am besten durch positive Verstärkung. Und vergessen Sie nicht, dass Übung den Meister macht. Wiederholungen und eine alltagsnahe Umsetzung der Übungen sorgen dafür, dass Ihr Hund sein Wissen festigt und in jeder Situation abrufen kann.
Mit einem stabilen Grundgehorsam schaffen Sie die Grundlage für ein Leben voller gemeinsamer Abenteuer, in dem Stress und Missverständnisse auf ein Minimum reduziert werden. Ein gut erzogener Familienhund bedeutet mehr Freiheit für Sie und für ihn.
Mit Verhaltenstraining gemeinsam zu einem sicheren und selbstbewussten Hund
Ein neues Zuhause bedeutet für viele Hunde aus dem Tierschutz oder mit schwieriger Vergangenheit vor allem eines, und zwar eine Flut an neuen Eindrücken. Was für uns selbstverständlich sind, wie das Klingeln an der Tür, ein Spaziergang durch die Nachbarschaft oder fremde Menschen, können für solche Hunde eine echte Herausforderung sein. Überforderung führt oft zu Unsicherheit, Stress oder unerwünschtem Verhalten, das auch den Halter schnell an seine Grenzen bringen kann.
Den Hund verstehen
Hunde, die keinen guten Start ins Leben hatten, brauchen besonders viel Zeit, Geduld und Verständnis. Verhalten, das auf den ersten Blick „problematisch“ erscheint, hat oft einen Grund, nämlich Unsicherheit, fehlende Erfahrungen oder schlichtweg Angst. Das Verhaltenstraining setzt genau hier an. Gemeinsam lernen wir, die Sprache Ihres Hundes zu lesen und seine Bedürfnisse zu verstehen.
Unterstützung statt Überforderung
Das Ziel des Verhaltenstrainings ist es, Ihrem Hund dabei zu helfen, ein selbstbewusster und stressresistenter Begleiter zu werden. Statt ihn mit Anforderungen zu überfordern, geht es darum, ihn in kleinen, machbaren Schritten an neue Situationen heranzuführen. Dabei steht das Vertrauen zwischen Ihnen und Ihrem Hund im Mittelpunkt, denn nur mit einer stabilen Beziehung kann Ihr Vierbeiner lernen, die Welt gelassen zu meistern.
Wie wir vorgehen
- Analyse des Verhaltens: Was signalisiert Ihr Hund? Wo fühlt er sich überfordert und was löst Stress aus?
- Individuelle Trainingsansätze: Jedes Mensch-Hund-Team ist einzigartig. Ich stimme das Training individuell auf Ihre Bedürfnisse und Ihr Tempo ab.
- Unterstützung für den Menschen: Sie lernen, Ihren Hund sicher zu führen und ihm in schwierigen Momenten Halt zu geben.
Ein neues Kapitel beginnen
Verhaltenstraining ist kein „Schnellkurs“, sondern ein Prozess, bei dem Mensch und Hund gemeinsam wachsen. Mit Zeit, Geduld und gezieltem Training helfen Sie Ihrem Hund, ein neues Kapitel zu beginnen, indem er sich sicher und selbstwirksam fühlt. Und auch für Sie als Halter bedeutet das mehr Leichtigkeit und Freude im Alltag.
Denn am Ende zählt vor allem, ein harmonisches Team zu werden, das die Herausforderungen des Lebens gemeinsam meistert.
Willkommen in der „Pubertät“ Ihres Hundes
Junge Hunde sind wie menschliche Teenager, denn sie stecken voller Energie, probieren sich aus und wirken manchmal, als hätten sie alles Gelernte vergessen. Machen Sie sich keine Sorge, weil Ihr Vierbeiner macht das nicht, um Sie zu ärgern oder herauszufordern. Vielmehr durchläuft er eine Phase des Umbruchs. Hormone spielen verrückt, und die Welt da draußen wird plötzlich unglaublich spannend.
Was passiert in dieser Phase?
Ihr Hund lässt sich jetzt leichter von Außenreizen ablenken und reagiert auf Dinge, die vorher keine große Rolle gespielt haben. Das Abrufen von Kommandos klappt vielleicht nicht mehr so wie zuvor, obwohl Sie es gemeinsam schon intensiv geübt haben. Das ist völlig normal und es steckt vor allem keine böse Absicht dahinter!
Was können Sie tun?
In dieser Phase hilft vor allem Geduld. Bleiben Sie konsequent, aber verständnisvoll. Manchmal ist weniger Training und mehr Management gefragt. Das bedeutet, Situationen so zu gestalten, dass Ihr Hund möglichst wenig Fehler macht. Nutzen Sie zum Beispiel eine Schleppleine anstatt den Hund fei laufen zu lassen, damit Rückrufübungen erfolgreich bleiben. Auch gezielte Ruhephasen sind wichtig, um eine Überflutung durch Reize zu vermeiden.
Wie bei menschlichen Jugendlichen geht es darum, diese turbulente Zeit mit Klarheit, Struktur und einer Prise Humor zu meistern. Denken Sie daran, dass alles, was Ihr Hund jetzt lernt, auch wenn es unbewusst geschieht, den Grundstein für sein Verhalten als erwachsener Hund legt.
Bleiben Sie dran!
Diese Phase mag herausfordernd sein, doch sie geht vorbei. Mit Geduld, Training und einer liebevollen Führung wird aus Ihrem jungen Wirbelwind ein souveräner, verlässlicher Begleiter. Und vielleicht blicken Sie eines Tages sogar schmunzelnd auf diese „Teenager-Zeit“ zurück.
Wichtige Veränderungen beim Erwachsenwerden von Rüden
Das Erwachsenwerden eines Rüden ist eine spannende, aber auch herausfordernde Phase. Sie beginnt meist zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat und setzt sich bis zum Alter von 2–3 Jahren fort, je nach Rasse und individueller Entwicklung.
Physische Veränderungen
- Hormonelle Umstellung: Der Testosteronspiegel steigt und kann zu deutlicherem Markierverhalten führen.
- Körperliche Reife: Der Rüde entwickelt kräftigere Muskulatur und sein äußeres Erscheinungsbild wirkt „erwachsener“.
Verhaltensänderungen
- Markierverhalten: Rüden markieren häufiger, um ihr Revier zu kennzeichnen.
- Interesse an Hündinnen: Besonders während der Läufigkeit reagieren sie intensiver auf weibliche Artgenossen.
- Grenzen testen: Einige Rüden zeigen ein stärkeres Bedürfnis, Entscheidungen selbst zu treffen, und prüfen, welche Regeln für sie gelten.
Wichtige Punkte für den Halter
- Konsequenz und Geduld: In dieser Phase ist ein stabiler, konsequenter Umgang wichtig, um klare Regeln zu festigen.
- Sozialisierung: Regelmäßiger Kontakt mit anderen Hunden hilft, ein sicheres und entspanntes Verhalten zu fördern.
- Kastration: Sollte individuell abgewogen werden – sie kann Verhalten und Gesundheit beeinflussen, je nach Charakter des Hundes.
Tipps für diese Lebensphase
- Training intensivieren: Bereits gelerntes Verhalten sollte regelmäßig geübt werden, da die hormonellen Veränderungen zeitweise Ablenkungen verursachen können.
- Begegnungen steuern: Bei Schwierigkeiten mit anderen Hunden sind Management und gezielte Trainingssituationen hilfreich.
- Ruhephasen beachten: Auch aktive Rüden brauchen Zeiten zur Entspannung.
- Körperliche Auslastung: Altersgerechte Bewegung und Beschäftigung fördern die Zufriedenheit und lenken den Hund positiv ab.
Das Erwachsenwerden eines Rüden ist eine wichtige Phase, die Geduld und Verständnis erfordert. Mit guter Führung und Vertrauen wird aus ihm ein ausgeglichener Begleiter für den Alltag.
Die Läufigkeit bei Hündinnen kurz erklärt
Wann beginnt die Läufigkeit?
In der Regel zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat, je nach Rasse und Größe. Kleinere Rassen werden oft früher läufig als größere.
Phasen der Läufigkeit:
- Proöstrus (7–10 Tage): Schwellung der Vulva, blutiger Ausfluss, Hündin zieht Rüden an, ist aber noch nicht paarungsbereit.
- Östrus (5–10 Tage): Paarungsbereitschaft, Ausfluss wird klarer, Hündin zeigt Interesse an Rüden.
- Metöstrus (60–90 Tage): Keine Paarungsbereitschaft, Vorbereitung auf mögliche Trächtigkeit oder Rückkehr in den Ruhezustand.
- Anöstrus (4–12 Monate): Ruhephase bis zum nächsten Zyklus.
Woran erkennt man die Läufigkeit?
- Verhalten: Anhänglichkeit oder Unruhe.
- Körperliche Anzeichen: Schwellung der Vulva, blutiger Ausfluss.
- Interesse an Rüden: Hündin zeigt Paarungsverhalten.
Wichtige Hinweise:
- Schutz vor Rüden: Begegnungen vermeiden, um ungewollte Trächtigkeiten zu verhindern.
- Hygiene: Spezielle Läufigkeitshöschen können hilfreich sein.
- Tierarzt: Bei Unsicherheiten den Tierarzt konsultieren.
- Kastration: Ohne Zuchtabsicht kann eine Kastration gesundheitliche Vorteile bieten.
Jede Hündin ist individuell, deswegen achte Sie auf ihre Bedürfnisse und unterstütze sie während dieser Zeit!
Canipedia Spezialist*in für ängstliche Hunde
Viele Hunde kämpfen mit Ängsten. Sie sind unsicher, schreckhaft oder geraten schnell in Panik, was ihren Alltag und das Zusammenleben oft anstrengend macht.
Aber es gibt gute Nachrichten, denn mit mehr Sicherheit, Vertrauen und Verständnis können wir ihnen helfen, entspannter zu werden. Angst blockiert nicht nur, sondern macht es auch schwer, Neues zu lernen. Dadurch wirken viele ängstliche Hunde schnell überfordert, und das Training wird zur Herausforderung. Doch das muss nicht so bleiben.
Mit der richtigen Unterstützung kann jeder Hund lernen und dabei sogar Freude entwickeln. Lass uns gemeinsam diesen Weg gehen!
Maulkorbtraining in der Kurzversion
Wichtig:
Der Maulkorb (MK) muss so sitzen, dass der Hund problemlos hecheln und trinken kann!
Gedanken vor dem Training
Ihre Einstellung ist entscheidend, denn ein MK ist für den Hund wie jedes andere Hilfsmittel und es kommt vor allem darauf an, wie wir ihn nutzen. Entspannte Menschen übertragen ihre positive Haltung auf den Hund und erleichtern ihm das Training.
Was wird benötigt?
- Ein gut sitzender Maulkorb
- Weiche, schmackhafte Leckerchen oder eine Futtertube
- Viel Geduld und Freude
Trainingsablauf:
- MK sehen: Hund schaut den MK an und wird belohnt.
- MK berühren: Hund nähert sich freiwillig und wird gelobt.
- Schnauze in den MK stecken: Futter im MK animiert den Hund.
- Riemen schließen üben: Geräusch und Gefühl des Verschließens werden belohnt.
- Dauer steigern: Hund lernt, die Schnauze länger im MK zu lassen.
- Flexibilität: MK aus unterschiedlichen Positionen anbieten.
- Tragen üben: MK anziehen, Belohnung geben, Tragedauer ausdehnen.
Wichtige Tipps
- Bei Problemen, die Trainingsschritte kleiner machen.
- MK regelmäßig nutzen, damit der Hund ihn positiv verknüpft.
- MK vor allem für schöne Aktivitäten einsetzen.
Ein gut aufgebautes Maulkorbtraining stärkt das Vertrauen und macht den MK zu einem positiven Werkzeug für Hund und Mensch.

